Home > Live aus Nepal > Kein Geld mehr für Essen

Die Corona Krise verschärft sich in Nepal täglich. Vor wenigen Tagen hat die Regierung das Lock down um weitere 12 Tage verlängert. Für sehr viele Menschen in Kathmandu bedeutet das weitere 12 Tage ohne Einkommen. Fehlendes Einkommen bedeutet nicht genug Geld für die teurer gewordenen Lebensmittel. Viele Taglöhner sind auf Lebensmittelspenden aus der Verwandt- und Nachbarschaft angewiesen. Hier ein Kilo Reis, da ein Becher voll Dahl.

Laxmi, BK und Sujata haben letzte Woche zu allen Narighar- Frauen Kontakt aufgenommen. Einige sind anfangs Lock down zurück in ihre Heimatdörfer gereist. Viele sind aber nach wie vor in Kathmandu zuhause und schlagen sich mehr schlecht als recht durch. Laxmi und ihr Team haben die am schlimmsten betroffenen Frauen für eine erste Lebensmittelausgabe ausgewählt. 32 Namen standen schlussendlich auf der Liste. Darunter Alleinerziehende, Frauen mit kranken Ehemännern, eigenen Erkrankungen, Taglöhnerinnen, vaterlose Unverheiratete etc.

Am vergangenen Sonntag wurden dann pro Person/Familie 10kg Reis, 2kg Dahl, 1L Öl, Salz und Seife abgegeben. (Wert in CHF: 11.50 Fr.) Womöglich wird eine zweite solche Ausgabe nötig sein, um die am härtesten betroffenen Narigharfrauen über Wasser zu halten. Wir halten euch auf dem Laufenden.